Ist die Umwelt noch zu Retten?

Das Wasser wird immer saurer. Exemplarisch wie sich Kalkflecken zu hause in der Dusche mit saurem Essig entfernen lassen, löst auch die Säure im Ozean den dortigen Kalk, eigentlich: das Kalziumkarbonat. Karbonat ist der Baustoff kalkhaltiger Panzerungen. Für viele Muscheln, Schnecken oder Korallen könnte es deshalb künftig schwierig werden, ihre Schalen oder Skelette zu bilden. Doch was genau wird die Versauerung bewirken? Die Plastiksäcke im Hafen von Taliarte, die Mesokosmen, sollen Antworten liefern. Die Wissenschaftler reicherten das Meerwasser in diesen Behältern so lange mit CO2 an, bis jener Säuregrad erreicht war, der künftig im Meer schicklich ist. Täglich bestimmen sie nun den Säure-, Salz- und Nährstoffgehalt des Wassers. A fortiori zählen sie die Kreaturen des Planktons. Jeder Milliliter Meerwasser enthält Millionen winziger Organismen. Blau-, Kiesel- und Kalkalgen finden sich darin; Wimpertierchen mit flirrenden Geißelbändern; Flügelschnecken, gehörnte Dinoflagellaten, zuckende Ruderfußkrebschen, Fischlarven. Einige deren sind besonders wichtig für das marine Leben.

Bisphenol A (BPA) ist eine Alltagssubstanz: Die Chemikalie steckt in Lebensmittelverpackungen, in CDs, Plastikgeschirr, in Kassenquittungen und in Babywaren wie Fläschchen und Schnullern. Europaweit werden unvergleichlich eine Million Tonnen Bisphenol A Spanne hergestellt. Der sorglose Umgang der Industrie das Chemikalie wird aber seit einigen Jahren kritisch gesehen. Denn Bisphenol A, ein Stoff, der im Körper wie ein Hormon wirken kann, steht im Verdacht, einige Übel auslösen zu können. Unfruchtbarkeit und Erektionsstörungen, Diabetes, Brustkrebs, Fettleibigkeit, Schädigungen des zentralen Nervensystems. Die Liste ist lang. Noch streiten Wissenschaftler darüber, welche Auswirkungen die Substanz abhängig von welcher Konzentration tatsächlich hat, dennoch rät das Umweltbundesamt schon längst, BPA-Produkte zu meiden. Jetzt hat die Regierung auf die Debatte reagiert: Von Juni an dürfen keine Babyflaschen mehr über den Ladentisch gehen, die mit BPA hergestellt wurden. In der Produktion wird der Einsatz der Chemikalie bereits vom ersten März verboten. Das teilte das Bundesverbraucherministerium am Freitag in Berlin mit.

Nicht in endlicher Zeit war Karies das größte Problem in den Mündern der Schüler in Deutschland. Mittlerweile aber gibt Zahnärzten ein ganz anderes Krankheitsbild Grund zur Sorge: Von Mal zu Mal Kinder leiden unter porösen Zähnen, bei denen sich der Zahnschmelz nicht zutreffend ausgebildet hat. In einer aktuellen Pressemitteilung warnt die Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) vor einer neuen Volkskrankheit. Bei der sogenannten Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – kurz MIH – bahnen sich die Zähne bereits mit Schäden ihren Weg durch den Kiefer in die Mundhöhle. Bei manchen Kindern zeigt sich die Störung anfangs nur durch Flecken auf der Oberfläche der Zähne. Andere leiden zusätzlich unter Hitze- und Berührungsempfindlichkeit. Wenn es hart auf hart geht sind die Zähne so porös, dass ein Teil bereits beim Durchdringen des Kiefers abbricht. Laut aktuellen Untersuchungen entwickeln etwa zehn bis 15 Prozent aller Kinder in Deutschland die Krankheit. Bei den Zwölfjährigen beträgt die Quote der Deutschen Mundgesundheitsstudie zufolge sogar gut 30 Prozent. Norbert Krämer von welcher Universität Gießen. Am häufigsten betrifft MIH einen oder mehrere Backenzähne. Seltener tritt der poröse Schmelz aber auch bei Schneide- oder Milchzähnen auf.

Mehrheitlich Hersteller wirken der erhöhten Bruchgefahr durch eine Ummantelung der Glas-Trinkflasche entgegen. Beispielsweise besitzt die Glasflasche Emil eine Ummantelung aus BPA-freiem Kunststoff. Darüber kommt noch ein Stoffüberzug. Sollte die Flasche doch einmal brechen, so wird das Risiko, mit den Scherben in Kontakt zu kommen, durch die Ummantelung und den Überzug stark gemindert. Bei einer Trinkflasche sollte man darauf achten, wieviel Jahre Garantie der Hersteller gibt. Die Garantie ist ausschlaggebend dafür, wie sehr ein Hersteller von der Qualität seiner Flaschen überzeugt ist. Die Firma ISYbe gibt beispielsweise 10 Jahre Garantie auf seine Flaschen. Beim Einfüllen von heißen Flüssigkeiten in eine Trinkflasche ist Vorsicht geboten! Die Flasche kann von außen siedend werden. Im Zweifel sollte die Flasche vorher mit einem Küchentuch umwickelt werden. Übrigens können nur Flaschen heiß werden, die keinen Thermo-Effekt besitzen. Der Thermo-Effekt besteht ja gerade darin, die Wärme nicht herauskommen zu lassen. Daher bleiben Thermo-Trinkflaschen beim Befüllen mit heißen Getränken außen immer angenehm kühl. Beim Einfüllen heißer Getränke ist es übrigens besonders wichtig, dass die Trinkflasche BPA-frei ist. Handelt es sich nicht um BPA-freie Flaschen, dann kann die Beschwerde das Herauslösen des BPAs aus dem Material begünstigen und das BPA gelangt in das Getränk.

Die Zähne sind meist noch unempfindlich und die Struktur unbeschädigt. Schweregrad B: Neben den Verfärbungen weisen die Backenzähne einen stark demineraslisierten Zahnschmelz auf, es sind bereits Veränderungen in der Struktur zu erkennen; die Oberflächen sind rau und porös. Schweregrad C: Die MIH hat den Zahnschmelz enorm zerstört, Zähne bröckeln und brechen teilweise ab. Die zerklüftete Oberfläche lässt sich nimmer richtig putzen, so dass häufig eine Karies auf die bestehende MIH-Läsion aufsattelt. Die Zähne sind extrem berührungsempfindlich. Wann entsteht die MIH? Die Entwicklung eines Zahnes ist ein langwieriger Prozess und die Grundlagen der Zahnbildung werden daher bereits beim Ungeborenen im Mutterleib gelegt. Die Zahnschmelzbildung geschieht so lange der Zahn noch unter der Schleimhaut sitzt. Bricht die fertige Krone durch, ist die Schmelzbildung abgeschlossen. Wegen dem sind sich die Wissenschaftler einig, dass bei Kindern die später an MIH leiden, irgendwann im Laufe des Schmelzbildungsprozesses etwas schief erledigt sein muss. Da die am häufigst betroffenen Sechs-Jahres-Molaren zwischen dem 8. Schwangerschaftsmonat und dem 4. Lebensjahr mineralisiert werden und der Schwerpunkt der Zahnentwicklung im ersten Lebensjahr liegt, scheint dies der für die MIH kritische Zeitpunkt dicht. Als Erklärung werden verschiedene Faktoren herangezogen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.